Freitag, 1. November 2013
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Wie wahr
"Each morning I wake up, groping my way to the kitchen, with the same error message flashing before my eyes: "c:> coffee.sys not found - user startup disabled"."
Joseph Bredin - Musikjournalist
Joseph Bredin - Musikjournalist
Rock Around The Clock
Neuer Stoff für meine Asis:
1. The Cheap Thrills
Sollen live der Knüller sein. Hört sich auch so an. Klingen wie die Rolling Stones mit 'nem Baseballschläger.
2. Kodakid
Lese immer Kodak-Kids. Hat aber nichts damit zu tun.
3. Mesa Cosa
Es lebe der Grunge. Erinnert mich an die Urzeiten von Nirvana.
1. The Cheap Thrills
Sollen live der Knüller sein. Hört sich auch so an. Klingen wie die Rolling Stones mit 'nem Baseballschläger.
2. Kodakid
Lese immer Kodak-Kids. Hat aber nichts damit zu tun.
3. Mesa Cosa
Es lebe der Grunge. Erinnert mich an die Urzeiten von Nirvana.
Strange, aber leider wahr
Die englische Zeitung The Guardian hat gerade die 100 kuriosesten Musiker und Bands ernannt.
Dass es dabei ganz komisches Zeugs gibt, ist klar. Einiges stelle ich euch nun vor.
1. Sightings
Sichtungen heisst die Band auf Deutsch. Dass es dabei um UFO-Sichtungen, Verschwörungstheorien, Area 51 und dergleichen geht, ist klar. Der Sound klingt auch so. Komisch, utopisch, beschwörend, durchgeknallt. Fast so, als würde man Nirvana, Ministry und Massive Attack in einen Topf werfen, kräftig umrühren und noch ein paar Mal durchschütteln.
Die Frage stellt sich nur: Verkauft sich solcher Scheiss tatsächlich?
2. Muhal Richard Abrams
Ok. Der Typ arbeitete bereits mit Hans Zimmer für Film-Soundtracks zusammen.
Selbst ist er so ein Ethno-Musiker, der wohl zu viel Shisha geraucht hat.
Klingt wie Franz Hohler auf Gras oder eine bayerische Blasmusikkapelle auf LSD. Die Frage ist nur: Hat dieses Werk einen künstlerischen Wert? Ist das überhaupt legal?
6. The Shadow Ring
Fragt mich nicht, was das jetzt wieder ist. Habe gerade versucht, die Musik als solche zu deklarieren. Interessant wäre es, wie die Notenblätter für solche Songs aussehen würden. Wahrscheinlich wie ein Kindermalbuch. Interessant ist, dass einige dieser obskuren Künstler sich mit dem Nebel der Verschwörungstheoretiker zu umgeben scheinen, damit sie ihren Stuff verkaufen können.
Irgendwelche Freaks fallen sicher darauf rein.
7. diSEMBOWELMENT
Sorry, musste mich grade übergeben. Das ist jetzt echt too much. Black Metal mit spirituellem Flair. Echt jetzt. Verrottet in der Hölle.
8. Brain Police
Ok. Das... das.... können nur Amis sein. Hört mal auf den Text. Grossartig.
9. Droids
Sind wir wieder zurück bei ausserirdischen Mystiken. In diesem Zusammenhang darf man wahrscheinlich alles. Jawoll. Auch die Droids scheinen eine solche Spezies zu sein, die mit ihrer Superlaserkraft durch's Universum fizzen und alles mit ihrem Sound zumüllen, was sich ihnen in den Weg stellt.
10. Àkos Ròzmann
Bitte. Hör auf. Wenn du versuchst, deine Morgendusche zu musizieren, ist das ja noch eine Sache. Wenn du dann das auf einen Tonträger haust, eine andere. Um es mit den Worten von Metallica zu sagen: Kill 'em all!
Dass es dabei ganz komisches Zeugs gibt, ist klar. Einiges stelle ich euch nun vor.
1. Sightings
Sichtungen heisst die Band auf Deutsch. Dass es dabei um UFO-Sichtungen, Verschwörungstheorien, Area 51 und dergleichen geht, ist klar. Der Sound klingt auch so. Komisch, utopisch, beschwörend, durchgeknallt. Fast so, als würde man Nirvana, Ministry und Massive Attack in einen Topf werfen, kräftig umrühren und noch ein paar Mal durchschütteln.
Die Frage stellt sich nur: Verkauft sich solcher Scheiss tatsächlich?
2. Muhal Richard Abrams
Ok. Der Typ arbeitete bereits mit Hans Zimmer für Film-Soundtracks zusammen.
Selbst ist er so ein Ethno-Musiker, der wohl zu viel Shisha geraucht hat.
Klingt wie Franz Hohler auf Gras oder eine bayerische Blasmusikkapelle auf LSD. Die Frage ist nur: Hat dieses Werk einen künstlerischen Wert? Ist das überhaupt legal?
3. Paul Horn
Horn ist ein Jazzmusiker, sein Hauptinstrument die Querflöte. Jazzig hört sich das nicht an.
Und ein Typ, der Querflöte spielt - ich verkneif' mir jetzt jedweden obszönen Witz.
4. Billy Bao
Der hat aber jetzt echt ein Rad ab. Wenn ich als Tontechniker mit dem im Studio gewesen wäre, hätte ich ihm Mikro und Gitarre in die Fresse gehauen. Oder ihm einen echt kräftigen Stromschlag verpasst. Warum zum Teufel kriegt so einer einen Plattenvertrag?
5. Ganymed
Ok. Der Name ist so obskur wie ihre Auftritte. Die Musik klingt nach NDW; und jetzt weiss ich, woher Bonaparte ihre Bühnenshows geklaut haben. Grosses Kino aus den 80er Jahren!
6. The Shadow Ring
Fragt mich nicht, was das jetzt wieder ist. Habe gerade versucht, die Musik als solche zu deklarieren. Interessant wäre es, wie die Notenblätter für solche Songs aussehen würden. Wahrscheinlich wie ein Kindermalbuch. Interessant ist, dass einige dieser obskuren Künstler sich mit dem Nebel der Verschwörungstheoretiker zu umgeben scheinen, damit sie ihren Stuff verkaufen können.
Irgendwelche Freaks fallen sicher darauf rein.
7. diSEMBOWELMENT
Sorry, musste mich grade übergeben. Das ist jetzt echt too much. Black Metal mit spirituellem Flair. Echt jetzt. Verrottet in der Hölle.
Ok. Das... das.... können nur Amis sein. Hört mal auf den Text. Grossartig.
9. Droids
Sind wir wieder zurück bei ausserirdischen Mystiken. In diesem Zusammenhang darf man wahrscheinlich alles. Jawoll. Auch die Droids scheinen eine solche Spezies zu sein, die mit ihrer Superlaserkraft durch's Universum fizzen und alles mit ihrem Sound zumüllen, was sich ihnen in den Weg stellt.
10. Àkos Ròzmann
Bitte. Hör auf. Wenn du versuchst, deine Morgendusche zu musizieren, ist das ja noch eine Sache. Wenn du dann das auf einen Tonträger haust, eine andere. Um es mit den Worten von Metallica zu sagen: Kill 'em all!
Luda's Herbstsuppe / Der etwas andere Mandarinen-Salat
Luda's Herbstsuppe
Es ist Herbst. Herbstzeit ist gleich Suppenzeit.
Dabei gibt es weitaus mehr, als nur die normalen Suppen mit Steinpilz oder Crème und dergleichen.
Ein etwas andere Suppe ist mein persönlicher Favorit. Ursprünglich kommt diese aus Mexiko, verbreitete sich aber durch die Versklavung der mexikanischen Bevölkerung auch in die USA.
Sie ist einerseits gesund, andererseits äusserst schmackhaft.
Für die Zubereitung der Suppe braucht man vor allem viel Paprika. Die Mengen beziehen sich auf ein Rezept für 4 Personen:
2 Paprika gelb, Kerne entfernt und grob gehackt
2 Paprika grün, Kerne entfernt und grob gehackt
2 Zwiebeln, grob gehackt
2 grosse Rüebli, grob gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst
2 grosse Tomaten, grob gehackt
400g (1 Dose) Tomaten gehackt
2 Bouillon-Würfel
2 Loorbeerblätter
Wasser
Pfeffer
Salz
Olivenöl
Zur Dekoration eignen sich super:
1 Avocado
Tortilla-Chips
1 Chili-Schote grün
Als erstes das Gemüse schnippeln. Die 4 Paprikas sowie die Rüebli und Zwiebeln grob hacken und in einen Teller geben. Die Knoblauchzehen schälen und pressen.
Danach einen kräftigen Schuss Olivenöl in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Sobald das Olivenöl warm ist, den ganzen Teller mit dem Gemüse reinwerfen und unter häufigen rühren 15 Minuten ziehen lassen. Bitte nicht vorher mit Wasser ablöschen, da ansonsten die Suppe nicht so viel Aroma bekommt!
Derweil die zwei Tomaten grob hacken. Ca. 800dl Wasser in einen Messbecher abfüllen. Wer die Suppe lieber konsistenter (dicker) mag, nur 400dl Wasser nehmen.
Nach der erwähnten Viertelstunde die gehackten Tomaten aus der Dose, die frischen Tomaten, die beiden Bouillon-Würfel, die beiden Loorbeerblätter sowie das Wasser in den Topf geben.
Nun das Ganze einmal aufkochen und danach bei kleiner Stufe 20 Minuten ziehen lassen. Ab und zu umrühren schadet nicht.
Währenddessen für das Dressing die Avocado in kleine Würfel zerteilen und mit Limettensaft überträufeln. Dies verhindert, dass das Avocado-Fruchtfleisch schwarz wird und gibt zusätzlich Geschmack. Ebenfalls kann die Haut der Limette über die Avocado geraffelt werden - ist echt gut.
Die Tortilla-Chips können entweder kalt in einem Teller serviert werden, oder aber im Ofen bei 180°C noch erwärmt werden. Hierfür die Chips aber ein wenig mit Öl beträufeln, da sie ansonsten zu hart werden. Die Chili-Schote in kleine Ringe zerteilen.
Sobald alles vorbereitet ist, kann angerichtet werden. Für unser Menü habe ich die Chili-Schote weggelassen.
Mandarinen-Salat
Wie bereits schon geschrieben, sind Salate unglaublich variabel. Mir macht es immer wieder Spass, etwas Neues, Unerwartetes auszuprobieren.
Dieses Rezept habe ich irgendwo bei Jamie Oliver aufgeschnappt. Ist gewagt, aber köstlich!
Hierfür braucht man:
3 Mandarinen (Clementinen)
1 Salat
Honig oder Rohrzucker
12 Scheiben Räucher- oder Kräuterspeck
1 Granatapfel
4 Scheiben Weissbrot (Toastbrot ist auch ok)
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Weissweinessig
Nature-Joghurt
Dijon-Senf
Pfeffer
Salz
Als erstes ans Dressing wagen. Dieses halte ich bei so gewagten Salat-Kreationen jeweils einfach:
4EL Olivenöl mit 2 EL Weissweinessig in eine Schüssel geben, dazu 1EL (gehäuft) Nature-Joghurt, 1KL (gehäuft) Dijon-Senf sowie Pfeffer und Salz und das Ganze mit dem Schwingbesen vermischen.
Die Schüssel hernach beiseite stellen.
Nun geht's an den Salat. Der wir gar nicht so einfach!
Als erstes eine Bratpfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und danach die Speckscheiben ohne Zusatz von Butter oder Öl hineinlegen. Die Speckscheiben zartbraun anbraten - sie dürfen aber noch nicht knusprig sein! Optimal ist es, wenn man die Scheiben insgesamt viermal wendet und danach auf einen Teller legt.
Nun die 4 Scheiben Brot in grobe Stücke zerzupfen und zusammen mit der geschälten und gepressten Knoblauchzehe in die Bratpfanne legen. Evtl. die Wärmestufe ein wenig höher einstellen. Sollten die Speckscheiben nicht genug Fett in der Pfanne hinterlassen haben, noch einen Schuss Olivenöl nachgeben.
Die Brotstücke knusprig braun anbraten lassen, dabei die Bratpfanne beständig durchschütteln, damit die Stücke auch tatsächlich zu Croutons werden. Sobald dem so ist, die Pfanne auf einen Teller leeren.
Die Pfanne jetzt reinigen und beiseite legen. Denn jetzt wird's spannend.
Als erstes eine der Mandarinen nehmen und zweiteilen. Bei beiden Hälften den Saft auspressen.
Das Ganze beständig umrühren, bis die Scheiben vollständig mit dem Saft und dem Zucker/Honig überzogen sind.
Sobald die Speckscheiben goldbraun sind, diese mit einer Gabel oder einer Zange aus der Pfanne nehmen und auf ein Teller legen (Vorsicht, die sind jetzt unglaublich heiss).
Wenn ihr Spass daran habt, könnt ihr die Scheiben noch lustig formen - nach ca. einer Minute werden diese relativ hart.
Jetzt die beiden restlichen Mandarinen nehmen und die Schnitze herausnehmen.
Am Schluss das Ganze zusammen tun:
Zuerst den Salat in die Salatschüssel mit dem Dressing geben. Danach die Croutons sowie die Speckscheiben und Mandarinenschnitze hinzufügen. Den Granatpafel halbieren und die Kerne über den Salat schütteln. Dann noch kräftig umrühren, damit alles mit dem Dressing bedeckt ist.
Ich sage euch, der Geschmack dieses Salates ist herrlich. Der würzige Speck in Kombination mit dem süssen, karamelisierten Überzug, die Mandarinen-Schnitze zusammen mit den Kernen des Granatapfels, dazu die Brot-Croutons, die noch einen leichten Knoblauchgeschmack haben - delikat.
Es ist Herbst. Herbstzeit ist gleich Suppenzeit.
Dabei gibt es weitaus mehr, als nur die normalen Suppen mit Steinpilz oder Crème und dergleichen.
Ein etwas andere Suppe ist mein persönlicher Favorit. Ursprünglich kommt diese aus Mexiko, verbreitete sich aber durch die Versklavung der mexikanischen Bevölkerung auch in die USA.
Sie ist einerseits gesund, andererseits äusserst schmackhaft.
Für die Zubereitung der Suppe braucht man vor allem viel Paprika. Die Mengen beziehen sich auf ein Rezept für 4 Personen:
2 Paprika gelb, Kerne entfernt und grob gehackt
2 Paprika grün, Kerne entfernt und grob gehackt
2 Zwiebeln, grob gehackt
2 grosse Rüebli, grob gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst
2 grosse Tomaten, grob gehackt
400g (1 Dose) Tomaten gehackt
2 Bouillon-Würfel
2 Loorbeerblätter
Wasser
Pfeffer
Salz
Olivenöl
Zur Dekoration eignen sich super:
1 Avocado
Tortilla-Chips
1 Chili-Schote grün
Als erstes das Gemüse schnippeln. Die 4 Paprikas sowie die Rüebli und Zwiebeln grob hacken und in einen Teller geben. Die Knoblauchzehen schälen und pressen.
Danach einen kräftigen Schuss Olivenöl in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Sobald das Olivenöl warm ist, den ganzen Teller mit dem Gemüse reinwerfen und unter häufigen rühren 15 Minuten ziehen lassen. Bitte nicht vorher mit Wasser ablöschen, da ansonsten die Suppe nicht so viel Aroma bekommt!
Derweil die zwei Tomaten grob hacken. Ca. 800dl Wasser in einen Messbecher abfüllen. Wer die Suppe lieber konsistenter (dicker) mag, nur 400dl Wasser nehmen.
Nach der erwähnten Viertelstunde die gehackten Tomaten aus der Dose, die frischen Tomaten, die beiden Bouillon-Würfel, die beiden Loorbeerblätter sowie das Wasser in den Topf geben.
Nun das Ganze einmal aufkochen und danach bei kleiner Stufe 20 Minuten ziehen lassen. Ab und zu umrühren schadet nicht.
Währenddessen für das Dressing die Avocado in kleine Würfel zerteilen und mit Limettensaft überträufeln. Dies verhindert, dass das Avocado-Fruchtfleisch schwarz wird und gibt zusätzlich Geschmack. Ebenfalls kann die Haut der Limette über die Avocado geraffelt werden - ist echt gut.
Die Tortilla-Chips können entweder kalt in einem Teller serviert werden, oder aber im Ofen bei 180°C noch erwärmt werden. Hierfür die Chips aber ein wenig mit Öl beträufeln, da sie ansonsten zu hart werden. Die Chili-Schote in kleine Ringe zerteilen.
Sobald alles vorbereitet ist, kann angerichtet werden. Für unser Menü habe ich die Chili-Schote weggelassen.
Mandarinen-Salat
Wie bereits schon geschrieben, sind Salate unglaublich variabel. Mir macht es immer wieder Spass, etwas Neues, Unerwartetes auszuprobieren.
Dieses Rezept habe ich irgendwo bei Jamie Oliver aufgeschnappt. Ist gewagt, aber köstlich!
Hierfür braucht man:
3 Mandarinen (Clementinen)
1 Salat
Honig oder Rohrzucker
12 Scheiben Räucher- oder Kräuterspeck
1 Granatapfel
4 Scheiben Weissbrot (Toastbrot ist auch ok)
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Weissweinessig
Nature-Joghurt
Dijon-Senf
Pfeffer
Salz
Als erstes ans Dressing wagen. Dieses halte ich bei so gewagten Salat-Kreationen jeweils einfach:
4EL Olivenöl mit 2 EL Weissweinessig in eine Schüssel geben, dazu 1EL (gehäuft) Nature-Joghurt, 1KL (gehäuft) Dijon-Senf sowie Pfeffer und Salz und das Ganze mit dem Schwingbesen vermischen.
Die Schüssel hernach beiseite stellen.
Nun geht's an den Salat. Der wir gar nicht so einfach!
Als erstes eine Bratpfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und danach die Speckscheiben ohne Zusatz von Butter oder Öl hineinlegen. Die Speckscheiben zartbraun anbraten - sie dürfen aber noch nicht knusprig sein! Optimal ist es, wenn man die Scheiben insgesamt viermal wendet und danach auf einen Teller legt.
Nun die 4 Scheiben Brot in grobe Stücke zerzupfen und zusammen mit der geschälten und gepressten Knoblauchzehe in die Bratpfanne legen. Evtl. die Wärmestufe ein wenig höher einstellen. Sollten die Speckscheiben nicht genug Fett in der Pfanne hinterlassen haben, noch einen Schuss Olivenöl nachgeben.
Die Brotstücke knusprig braun anbraten lassen, dabei die Bratpfanne beständig durchschütteln, damit die Stücke auch tatsächlich zu Croutons werden. Sobald dem so ist, die Pfanne auf einen Teller leeren.
Die Pfanne jetzt reinigen und beiseite legen. Denn jetzt wird's spannend.
Als erstes eine der Mandarinen nehmen und zweiteilen. Bei beiden Hälften den Saft auspressen.
Zum Saft hinzu jetzt entweder 2EL (gehäuft) Rohrzucker oder Honig hinzugeben.
Die Bratpfanne danach wieder auf mittlere Stufe erhitzen. Den Saft mit dem Zucker/Honig in die Pfanne giessen und schnell die Speckscheiben hinzufügen.Das Ganze beständig umrühren, bis die Scheiben vollständig mit dem Saft und dem Zucker/Honig überzogen sind.
Sobald die Speckscheiben goldbraun sind, diese mit einer Gabel oder einer Zange aus der Pfanne nehmen und auf ein Teller legen (Vorsicht, die sind jetzt unglaublich heiss).
Wenn ihr Spass daran habt, könnt ihr die Scheiben noch lustig formen - nach ca. einer Minute werden diese relativ hart.
Jetzt die beiden restlichen Mandarinen nehmen und die Schnitze herausnehmen.
Am Schluss das Ganze zusammen tun:
Zuerst den Salat in die Salatschüssel mit dem Dressing geben. Danach die Croutons sowie die Speckscheiben und Mandarinenschnitze hinzufügen. Den Granatpafel halbieren und die Kerne über den Salat schütteln. Dann noch kräftig umrühren, damit alles mit dem Dressing bedeckt ist.
Ich sage euch, der Geschmack dieses Salates ist herrlich. Der würzige Speck in Kombination mit dem süssen, karamelisierten Überzug, die Mandarinen-Schnitze zusammen mit den Kernen des Granatapfels, dazu die Brot-Croutons, die noch einen leichten Knoblauchgeschmack haben - delikat.
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Roots: Ein epochales Meisterwerk
TV-Serien gibt es wie Sand am Meer. Und für jeden hat's was: Für Hobby-Kriminologen (Criminal Minds, The Mentalist), für echte Kerle (Californication, Two & A Half Men), für sexy Ladies (Desperate Housewifes, Sex & The City), für Mediziner (Grey's Anatomy, Dr. House), für Verschwörungstheoretiker (X-Files, Homeland) oder für sonst etwaige schräge Vögel (Breaking Bad, How I Met Your Mother).
Roots ist derweil etwas ganz anderes. Etwas grossartiges. Die Erstausstrahlung im amerikanischen Fernsehen war am 23. Januar 1977. Das Epos beginnt Mitte des 18. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte von Kunta Kinte, der 1767 von Sklavenhändlern verschleppt und nach Amerika gebracht wird. Dort wird er als "Nigger" verkauft und muss fortan auf einer Plantage arbeiten.
Die von David L. Wooper produzierte Geschichte umfasst nicht nur das Leben von Kunta Kinte, sondern von insgesamt sieben Generationen einer afro-amerikanischen Familie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Denn das Leben von Kunta Kinte, der seinen Sklavennamen Toby nie akzeptiert hat und dessen heroisches Aufbegehren nie vergessen wurde, wird von Generation zu Generation weiter erzählt und prägt die Einstellung und die Motivation seiner Nachfahren.
Roots ist derweil etwas ganz anderes. Etwas grossartiges. Die Erstausstrahlung im amerikanischen Fernsehen war am 23. Januar 1977. Das Epos beginnt Mitte des 18. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte von Kunta Kinte, der 1767 von Sklavenhändlern verschleppt und nach Amerika gebracht wird. Dort wird er als "Nigger" verkauft und muss fortan auf einer Plantage arbeiten.
Die von David L. Wooper produzierte Geschichte umfasst nicht nur das Leben von Kunta Kinte, sondern von insgesamt sieben Generationen einer afro-amerikanischen Familie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Denn das Leben von Kunta Kinte, der seinen Sklavennamen Toby nie akzeptiert hat und dessen heroisches Aufbegehren nie vergessen wurde, wird von Generation zu Generation weiter erzählt und prägt die Einstellung und die Motivation seiner Nachfahren.
Die Geschichte wird mal brutal, mal feinfühlig wiedergegeben. Aufwühlend, emotional, aussergewöhnlich, ergreifend. Vor allem, wenn man sich bewusst wird, dass Roots nicht etwa der Imagination eines Hollywood-Produzenten entsprang, sondern eine wahre Begebenheit ist.
Alex Haley wuchs in Tennessee auf und hörte als kleiner Junge erstmals die Geschichte von Kunta Kinte. Mit dem Stammbaum einer Familie erzählte er in seinem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten gleichnamigen Buch die Geschichte von Kunta Kinte und seinen Nachfahren, die danach verfilmt wurde.
Auch 36 Jahre nach der Erstausstrahlung hat diese Serie noch nichts an ihrer Faszination verloren.
Das schwere Erbe, dass die Versklavung verursachte, besteht weiter - und bis alle Wunden hiervon verheilt sind, wird es noch eine Weile dauern.
Alex Haley wuchs in Tennessee auf und hörte als kleiner Junge erstmals die Geschichte von Kunta Kinte. Mit dem Stammbaum einer Familie erzählte er in seinem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten gleichnamigen Buch die Geschichte von Kunta Kinte und seinen Nachfahren, die danach verfilmt wurde.
Auch 36 Jahre nach der Erstausstrahlung hat diese Serie noch nichts an ihrer Faszination verloren.
Das schwere Erbe, dass die Versklavung verursachte, besteht weiter - und bis alle Wunden hiervon verheilt sind, wird es noch eine Weile dauern.
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